Zum Saisonende im Freibad über der Elz: Was bewegt die Bürger im Zuge der Freibadsanierung?

Beliebter als gedacht: Aufgrund der vielen Anfragen der Freibadbesucher und Bürger, prüfen die Stadtwerke erneut ob die beliebte Rutsche bei vertretbaren Kosten erhalten werden kann.

Nach einem ereignisreichen Jahr endet am 18. September 2016 die Badesaison im Freibad über der Elz. Zuvor geben die Stadtwerke den Emmendingern noch Antworten auf die Fragen, die im Zuge der Bürgerbefragung geäußert wurden.

Am 18. September endet die Badesaison 2016 im Freibad über der Elz und damit ein ereignisreiches Jahr für das Freibad, wenn auch ohne Rekordbesucherzahlen. Der Entscheid über die Zukunft des Bades hat die ganze Stadt bewegt. Die Beteiligung der Bürger war überwältigend und die Gespräche die die Stadtwerke-Mitarbeiter, allen voran die Schwimmmeister, mit den Bürgern geführt haben sind unzählbar. Dafür ein herzliches Dankeschön!

Mit der Abstimmung über die Sanierungsvariante – Bestandssanierung oder Attraktivitätssteigerung – haben die Stadtwerke auch viele Anmerkungen erreicht. Auf die Fragen und Erkenntnisse aus der Bürgerbefragung, soll an dieser Stelle eingegangen werden:

Warum werden die Becken mit Edelstahl ausgekleidet, statt mit Fliesen?

Nach jedem Winter, wenn das Freibad-Team die Becken wieder auf Vordermann bringt, müssen Fliesen aufgrund von Frostschäden ausgetauscht werden. Dies ist eine aufwendige und kostspielige Arbeit, denn die defekten Fliesen müssten erst einmal entdeckt werden. Auskleidungen aus Edelstahl sind im Vergleich wesentlich länger haltbar und mit geringeren Betriebs- und Wartungskosten verbunden. Außerdem haben, dank der homogenen und glatten Oberflächen, Bakterien oder Schmutz keinen Halt und alles bleibt hygienisch sauber.

Kann die derzeitige Rutsche erhalten werden?

Ursprünglich war im Sanierungskonzept vorgesehen die derzeitige Rutsche, aufgrund von diversen Mängeln und zu hoher Sanierungskosten, zu ersetzen. Mit zwei neuen Rutschen sollte das Rutschvergnügen noch besser auf alle Altersgruppen zugeschnitten werden. Aufgrund der vielen Anfragen der Freibadbesucher und Bürger, haben die Stadtwerke nun einen Gutachter zur erneuten Prüfung beauftragt. Dieser soll klären ob die beliebte Rutsche bei vertretbaren Kosten erhalten werden kann.

Warum wird das Schwimmerbecken erhöht?

Die Erhöhung des Schwimmerbeckens spart Kosten, Bauzeit und bringt Vorteile mit sich. Ohne Erhöhung müssten die Beckenwände etwa 70 cm für die neue Rinnentechnik abgebrochen werden, im flachen Bereich müssten Wände und Boden komplett abgebrochen werden, da durch die neue Edelstahlauskleidung etwa 20 cm an Höhe verloren gehen.

Durch die Beckenerhöhung vergrößert sich die Beckentiefe im Nichtschwimmerbereich von 90 auf 110 cm – dies kommt vor allem den „Frühschwimmern“ zugute, die volle 50-Meter-Bahnen schwimmen. Außerdem wird durch die Beckenerhöhung der Einstieg für Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung einfacher. So kommt man zum Beispiel aus dem Rollstuhl leichter auf den erhöhten Beckenrand und kann sich dann ins Wasser gleiten lassen.

Warum ist die Erweiterung in Richtung Tennisplatz und das Fällen der Bäume notwendig?

Zwei neue Becken für den Sprungturm und die Breitwellenrutsche bringen einen größeren Bedarf an Technik (Pumpen, Filter, Wassererwärmung usw.) mit sich. Um diese unterbringen zu können ist ein Anbau des Gebäudes in Richtung Tennisplatz alternativlos.

Für den notwendigen Anbau und die Verlegung der Zufahrt müssen mindestens zwei Bäume weichen. Die restliche Fläche soll zukünftig Liegefläche für „Sonnenanbeter“ werden. Die direkt daneben stehenden Rotbuchen, kommen dann besser zur Geltung.

Auch die Gewinner der drei Jahreskarten, die unter den Teilnehmern der Bürgerbefragung ausgeschrieben waren, wurden kürzlich gezogen. Die Gewinner wurden schriftlich benachrichtigt und können sich nun auf kostenlosen Badespaß ab Mai 2017 freuen.

Trotz besucherstarker Tage im August: Deutlich weniger Freibad-Besucher in 2016

Die Schwimmmeister Hartmut Bührer und Jörg Staiger, gemeinsam mit Björn Michel vor dem Sanierungsplan des Freibades. Der vom Gemeinderat abgelehnte Wellnessbereich sorgt auch heute noch für viel Gesprächsstoff im Bad.

Das zweite Jahr als Schwimmbadbetreiber war für die Stadtwerke Emmendingen vom Risikofaktor Wetter bestimmt. So blicken die Stadtwerke auf – im Vergleich zum Vorjahr – gesunkene Besucherzahlen. Dennoch ist das Freibad über der Elz bekannter und beliebter denn je: Die Sanierungspläne und die Bürgerbeteiligung war über Wochen das Stadtgespräch Nr. 1.

Der nass-kalte Juni, der unbeständige Juli und kalte Nächte im August sorgten in der Saison 2016 im Emmendinger Freibad über der Elz für weniger Besucher im Vergleich zum Vorjahr. Ein Defizit das auch bei zuletzt hochsommerlichen Temperaturen nicht aufzuholen war. Dabei strömten allein am letzten Augustwochenende etwa 12.000 Badegäste in das Familienbad mit nostalgischem Charakter.

„Insgesamt sind wir mit der zweiten Saison als Schwimmbadbetreiber zufrieden“, sagt Björn Michel, kaufmännischer Leiter der Stadtwerke und zuständig für den Badbetrieb. Das Wetter sei selbstverständlich immer ein Risikofaktor für ein Freibad, doch besonders in diesem Jahr, in dem über die Zukunft des Bades entschieden wurde, habe sich gezeigt, dass das Freibad an mehr Faktoren als den Besucherzahlen gemessen werden sollte. So waren die Sanierungspläne für das Freibad von Mitte Mai bis Ende Juni Stadtgespräch Nr. 1. Eine breite Diskussion unter Bürgern, Gemeinderäten, den Badbetreibern und Medien hat gezeigt, welch hohen emotionalen Wert das Freibad über der Elz für die Emmendinger besitzt. Am Ende der Diskussion entschied der Emmendinger Gemeinderat für die umfassende Sanierung (unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes) und Erweiterung um zahlreiche von der Bevölkerung gewünschte Attraktionen. Nur beim gewünschten Wellnessbereich mit Strömungskanal wurde das deutliche Ergebnis der Bürgerbefragung ignoriert.

Am 18. September 2016 endet die Badesaison im Freibad über der Elz. Dann wird das Bad winterfest gemacht, um im Mai 2017 letztmalig im heutigen Zustand zu eröffnen. Bei den Stadtwerken läuft derweil bereits die Detailplanung für die Sanierung und Erweiterung – denn im September 2017 sollen die Bagger rollen. Bis dahin müssen Bauanträge genehmigt, Dienstleister beauftragt und alle Vorarbeiten erledigt sein. So zum Beispiel die Erweiterung des Geländes in Richtung Tennisplatz und das damit verbundene Fällen von vier Bäumen. Damit, so hofft Björn Michel, können die Stadtwerke noch in diesem Jahr starten.

Zuvor begrüßen die Stadtwerke am 1. September noch einen neuen Auszubildenden zum Fachangestellten für Bäderbetriebe, der das Freibad-Team künftig unterstützen wird.

Das Freibad über der Elz wird attraktiver – mit Einschränkungen

Attraktivitätssteigerung ja, Wellnessbereich nein – so entschied der Emmendinger Gemeinderat.

Attraktivitätssteigerung ja, Wellnessbereich nein – so entschied der Emmendinger Gemeinderat.

Das Emmendinger Freibad wird umfassend saniert, erweitert und um einige Attraktionen reicher – darauf einigte sich der Emmendinger Gemeinderat am vergangenen Dienstag. Das deutliche Ergebnis der von den Stadtwerken durchgeführten Bürgerbefragung wurde allerdings in Teilen ignoriert.

Das in die Jahre gekommene Freibad über der Elz wird nicht nur umfassend saniert, es wird auch um einige Attraktionen reicher. Der Emmendinger Gemeinderat entschied sich vergangen Dienstag, nach anfänglicher Diskussion und zwei Stimmgängen, für die leicht abgespeckte Variante der Attraktivitätssteigerung, die die Vorgaben „Charme des Familienbades erhalten“ und „weiteren Rückgang der Besucherzahlen verhindern“ zu erfüllen vermag. Die Mehrheit des Gemeinderates folgt damit weitgehend dem Ergebnis einer erneuten Bürgerbefragung der Stadtwerke Emmendingen, die das Freibad seit 2015 betreiben.

Die sogenannte Variante Attraktivitätssteigerung sieht neben der erforderlichen Sanierung der Technik und der Gebäude, unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes, den Neubau eines gesonderten Springerbeckens samt Sprunganlage, sowie eine Breitwellenrutsche mit getrenntem Landebecken vor. Auch das Nichtschwimmerbecken wird um zusätzliche Attraktionen für Kinder ergänzt – Blubber, Schaukelbucht, Wasserschleier und Wassertunnel sorgen künftig für noch mehr Badespaß. Die Baukosten werden auf insgesamt 6,7 Millionen Euro geschätzt.

Keine Mehrheit fand der von den Bürgern gewünschte Wellnessbereich mit Strömungskanal, Sprudelliegen, Massagedüsen und Schwallduschen.

Keine Mehrheit im Gemeinderat fand der von den Bürgern gewünschte Wellnessbereich mit Strömungskanal, Sprudelliegen, Massagedüsen und Schwallduschen.

Keine Mehrheit im Gemeinderat fand der von den Bürgern ebenfalls geforderte Ruhe- und Wellnessbereich der mit Massagedüsen, Sprudelliegen, Schwallduschen und einem Strömungskanal das Freibad über der Elz deutlich vom Angebot der umliegenden Bäder abgehoben hätte. Stadtwerke-Chef Karl-Heinrich Jung bekräftigte nochmals, dass es nicht darum gehe, das beliebte Freibad zum Spaßbad umzurüsten, zumal die Möglichkeiten den Bürgerwünschen zu folgen, schon aus Platzgründen beschränkt sind. Jedoch besteht angesichts sinkender Besucherzahlen Handlungsbedarf: „Wir müssen an die Zukunft denken“. Doch im Gemeinderat gab es deutliche Widerstände. Kritische Stimmen sahen darin die Möglichkeiten der Schwimmer weiter einschränkt.

Eine erste Abstimmung für die Variante der Attraktivitätssteigerung ohne Abstriche, für die Oberbürgermeister Stefan Schlatterer plädierte, wurde mit elf Ja- und 13 Nein-Stimmen abgelehnt. Im zweiten Stimmgang – ohne den Wellnessbereich – wurden die Erweiterungspläne bei 13 Ja-Stimmen, vier Gegenstimmen und sieben Enthaltungen schließlich akzeptiert. Wahrlich keine Ruhmesstunde für den Emmendinger Gemeinderat der damit gleich zwei Bürgerbefragungen in Teilen ignoriert.

Lob erhielten die Stadtwerke (vor der Abstimmung der Gemeinderäte) für die breite Beteiligung der Bürger. In der zweiten von den Stadtwerken durchgeführten Befragung hatten sich die Bürger eindeutig für mehr Attraktivität ausgesprochen. Von knapp 1000 Teilnehmern wählten 86,3 Prozent die Variante Attraktivitätssteigerung. Nur 13,7 Prozent entschieden sich für die reine Bestandssanierung. „Ein eindeutiges Ergebnis“, so Karl-Heinrich Jung, der im Abstimmungsergebnis des Gemeinderates eine „verpasste Chance für Emmendingen“ sieht, sich durch ein attraktives Freibad abzuheben und wieder mehr Besucher anzuziehen.

Vorstellung der Sanierungspläne: Stadtwerke starten zweite Bürgerbefragung

Stadtwerke starten zweite Bürgerbefragung

30 Jahre nach der letzten Sanierung wollen die Stadtwerke Emmendingen das Freibad über der Elz den Wünschen der Besucher anpassen und bitten bis zum 19. Juni um die Meinung der Bürger. Die Sanierungspläne können ab sofort im Freibad und bei der Emmendinger Leistungsschau am 18. und 19. Juni 2016 besichtigt werden.

Als „frisch gebackener“ Schwimmbadbetreiber mit Sanierungsauftrag haben die Stadtwerke Emmendingen zum Ende der Badesaison 2015 die Meinung der Besucher in Erfahrung gebracht. In einer Kundenbefragung konnten die Besucher und alle interessierten Bürger ihre Erfahrungen und ihre Wünsche für die anstehende Sanierung des Emmendinger Freibades über der Elz äußern.

Über 1.000 Umfrage-Teilnehmer allen Alters, vom Gelegenheitsbesucher bis zum Stammgast, konnten die Stadtwerke verzeichnen. Auf deren Wunschliste standen ein separates Sprungbecken und modernere Sanitäranlagen, gefolgt von einem Becken für Schwimmer und einem Ruhebereich mit Massagedüsen. Doch vor allem bekam das Freibad beste Noten für seine Kinder- und Familienfreundlichkeit und das zuvorkommende Personal.

Aus den Ergebnissen der Befragung haben die Stadtwerke Emmendingen nun zwei Sanierungs-konzepte erarbeitet, die am 19. Mai von Stadtwerke-Geschäftsführer Karl-Heinrich Jung und den Schwimmmeistern im Freibad über der Elz vorgestellt wurden. Nach einem kurzen Abriss der Freibad-Historie – die letzte Sanierung fand im Jahr 1984 statt – stellte Jung die beiden Sanierungsvarianten im Detail vor.

„Den Charme des Familienbades erhalten und die Attraktivität steigern“

Bei der sogenannten Variante 0 handelt es sich um eine Bestandssanierung. Alle vorhandenen Becken bleiben in ihrer Form und Nutzung unverändert, werden jedoch grundlegend modernisiert und um barrierefreie Zugänge erweitert. Das Nichtschwimmerbecken erhält eine neue 3-fach-Rutsche und ersetzt damit die Bestehende, deren Zulassung durch den TÜV in einigen Jahren ausläuft. An der vorhandenen Gebäudehülle findet keine sichtbare Veränderung statt, auf dem Dach und im Inneren wird erneuert: Neue Absorbermatten auf dem Dach, neue Sanitäreinrichtungen mit Warmduschen und neue technische Anlagen (Pumpen, Gebläse, Kompressoren, Elektronik, Analytik, Desinfektion und Verrohrung). Die nostalgischen, jedoch vom Holzwurm befallenen Holzböden und Umkleidekabinen werden nach Vorgaben des Denkmalamtes nachgebaut.

„Die Variante 1 ist das Ergebnis mehrerer Abstimmungsrunden mit den Planern und Schwimmmeistern, sowie einer Besichtigungsrunde in einigen umliegenden Bädern“, berichtet Karl-Heinrich Jung über den Entwicklungsprozess der zweiten Variante. Die Vorgabe „den Charme des Familienbades zu erhalten und die Attraktivität zu steigern“ sei mit dieser Variante, mit vertretbaren Mehrkosten, gelungen.

In Variante 1 soll das Schwimmerbecken zu einem Mehrzweckbecken umgebaut werden, ergänzt um einen Wellnessbereich mit Massage-Düsen, Sprudelliegen, Schwallduschen sowie einem Strömungskanal. Für die Schwimmer sind vier 50-Meter- und drei 25-Meter-Bahnen vorgesehen. Das Nichtschwimmerbecken wird wie in der Variante 0 beschrieben saniert, soll aber zusätzliche Attraktionen für Kinder erhalten – Blubber, Schaukelbucht, Wasserschleier und Wassertunnel. Als zusätzliche Einrichtung ist die vielfach gewünschte Breitwellenrutsche mit getrenntem Landebecken geplant. Außerdem ein zusätzliches Springerbecken mit 1-Meter-Brett sowie 3- und 5-Meter-Plattform. Durch die Erweiterungen der Beckenlandschaft wird der Technik-Anbau ca. 50 m² größer, sonst gibt es am Gebäude keine Änderung gegenüber der Variante 0.

In beiden Varianten wird der komplette Bereich um die Becken, einschließlich der Grünanlage zwischen Gebäude und Gehweg, neu gestaltet. Vor dem Gebäude werden die Fahrradabstell-möglichkeiten erweitert.

Die Meinung der Badbesucher und Bürger ist gefragt

Der Beschluss zur Freibad-Sanierung soll am 28. Juni 2016 in öffentlicher Sitzung im Stadtrat gefasst werden. Zuvor bitten die Stadtwerke um die Meinung der Badbesucher und Bürger. Die Sanierungspläne können ab sofort im Freibad und am Stand der Stadtwerke bei der Emmendinger Leistungsschau am 18. und 19. Juni 2016 besichtigt werden. Teilnahmekarten für Lob, Anregungen und Kritik können vor Ort ausgefüllt werden. Unter allen Teilnehmern verlosen die Stadtwerke wieder drei Freibad-Jahreskarten.

Saisonstart am 5. Mai

Am 5. Mai 2016 startet die zweite Badesaison im Freibad über der Elz unter Regie der Stadtwerke. Jahres- und Zehnerkarten sind bereits im Kundencenter der Stadtwerke erhältlich.

Die letztjährige Badesaison im Freibad über der Elz war die erste unter Regie der Stadtwerke Emmendingen. Die Stadt hatte das Freibad den Stadtwerken übertragen, weil Sanierungen in Millionenhöhe anstehen, die der städtische Haushalt nicht zu tragen vermag.

In ihrem ersten Jahr als Freibadbetreiber haben die Stadtwerke schon einiges getan. Die Erwärmung des Beckenwassers wurde energetisch optimiert: Neben den bereits vorhandenen Absorbermatten zog in der Heizzentrale ein mobiles Blockheizkraftwerk ein. Auch eine Umfrage unter den Schwimmbadbesuchern wurde durchgeführt. Überaus positives Feedback war das Ergebnis – die Emmendinger lieben ihr denkmalgeschütztes Bad mit nostalgischem Charme. Doch auch eine lange Liste mit Anregungen und Wünschen lag nach Auswertung der über 1.000 Teilnahmekarten vor. Diese fließen derzeit in ein umfassendes Sanierungskonzept ein, das im Juni im Gemeinderat vorgestellt wird.

Doch zunächst wird am 5. Mai 2016 mit kostenlosem Eintritt ins Freibad über der Elz die Badesaison 2016 eingeläutet. Geöffnet wird das Freibad pünktlich um 8 Uhr. Die aktuellen Wassertemperaturen der Becken sind ab sofort auf der neuen Website des Freibades, unter www.freibad-em.de, zu finden. Jahres- und Zehnerkarten sind bereits im Kundencenter der Stadtwerke erhältlich. Die Eintrittspreise im Freibad über der Elz bleiben in der Badesaison 2016 unverändert günstig.

Ein gebührenfreier Parkplatz steht direkt am Freibad zur Verfügung. Zu Fuß ist das Freibad über der Elz in nur 10 Minuten vom Bahnhof zu erreichen.

Ausbildung im Freibad über der Elz

Zum 1. September 2019 bieten wir einen Ausbildungsplatz als Fachangestellte/r für Bäderbetriebe. Als Fachangestellter für Bäderbetriebe sorgst du dafür, dass sich unsere Badegäste rundum wohl fühlen. Du bist Ansprechpartner, gibst Sicherheit am Beckenrand und greifst im Notfall blitzschnell ein. Die Reinigung und Überprüfung der technischen Anlagen liegt in deiner Verantwortung. Du kontrollierst die Wasserqualität und entnimmst Proben – denn Sauberkeit und Hygiene stehen stets im Vordergrund. Verwaltung und Öffentlichkeitsarbeit gehören ebenso zu deinen Aufgaben.

Mitbringen solltest du einen guten Hauptschulabschluss. Fitness, Freude am Umgang mit Menschen sowie Teamfähigkeit sind uns wichtig. Ebenso Verantwortungsbewusstsein, Zuverlässigkeit und zeitliche Flexibilität.

Ausbildungsinhalte

  • Beaufsichtigen und betreuen der Badegäste
  • Retten und Erste Hilfe leisten
  • Stil-/Rettungsschwimmtraining
  • Bädertechnik bedienen, Betriebsfunktionen überwachen und Wasserqualität prüfen
  • Reinigung der Badeanlagen
  • Ordnungs-, Sicherheits- und Verwaltungs-aufgaben durchführen

Voraussetzungen

  • Hauptschulabschluss, Mittlere Reife oder Abitur
  • Körperliche Fitness, Freude am Umgang mit Menschen und Teamfähigkeit
  • Verantwortungsbewusstsein, Zuverlässigkeit und zeitliche Flexibilität

 

Noch Fragen?

Gerne können Sie sich, unter Telefon 07641 / 468 99 - 21, an Frau Engels-Kälble wenden.

Oder sprechen Sie unsere Schwimmmeister an: Herrn Bührer und Herrn Staiger erreichen Sie unter Telefon 07641/913 375.

Haben wir dein Interesse geweckt? Senden Sie uns Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen an unsere Personalabteilung.

Stadtwerke Emmendingen GmbH
Personalabteilung
Postfach 15 70
79305 Emmendingen
personal@swe-emmendingen.de

Vorverkauf für Freibad-Jahreskarten

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Jahreskarten, Zehnerkarten und Geschenkgutscheine für die Badesaison 2016 sind ab 3. Dezember im Kundencenter der Stadtwerke erhältlich.

Am Donnerstag, den 3. Dezember 2015, starten die Stadtwerke Emmendingen den Vorverkauf für die kommende Freibadsaison im Freibad über der Elz. Neben Jahres- und Zehnerkarten bieten die Stadtwerke in diesem Jahr auch erstmals hochwertige Geschenkgutscheine für alle Jahreskarten an.

Ein ideales Weihnachtsgeschenk für Familien, Kinder und Erwachsene, das es kostenlos zum regulären Jahreskartenpreis gibt. Die Eintrittspreise im Freibad über der Elz bleiben auch in der Badesaison 2016 unverändert günstig. Familien zahlen 90 Euro für eine Jahreskarte, Erwachsene 50 Euro, Kinder, Schüler und Studenten jeweils 30 Euro. Auch die beliebten Zehnerkarten können bereits im Vorverkauf erworben werden. Zehn mal Badespaß für Kinder, Schüler und Studenten kosten 15 Euro, Erwachsene zahlen 25 Euro.

Das Stadtwerke Kundencenter öffnet am 3. Dezember um 8:30 Uhr und ist bis 18 Uhr geöffnet (Mittagspause von 12 bis 13 Uhr). Anschließend müssen sich alle Wasserratten jedoch noch ein wenig gedulden, denn die Badesaison beginnt erst Anfang Mai 2016.

Die Meinung der Besucher ist gefragt

Wünsche und Erfahrungen der Besucher sollen in die Sanierungsplanung einfließen.

Mit Beginn der Freibadsaison 2015 übernahmen die Stadtwerke das beliebte Emmendinger Freibad „Über der Elz” von der Stadt Emmendingen. Um nach der Badesasion 2016 die notwendige Sanierung des denkmalgeschützten Bades starten zu können, beginnen die Stadtwerke bereits mit der Erstellung eines umfassenden Sanierungskonzepts.

Im Zuge der Sanierung soll auch die Attraktivität des Freibades erhöht werden. Dazu benötigen die Stadtwerke die Hilfe der Emmendinger Bevölkerung. Die Wünsche und Erfahrungen der Badegäste sollen in die Planung einfließen. Daher führen die Stadtwerke nun eine erste Befragung durch und bitten alle Schwimmbad-Besucher – egal ob gelegentlicher oder regelmäßiger – sich kurz Zeit zu nehmen, um die Fragen zu beantworten.

Erhältlich ist der Fragebogen im Freibad „Über der Elz“ oder online unter www.freibad-em.de. Unter allen Teilnehmern verlosen die Stadtwerke drei Jahres- und zwei Zehnerkarten für die Badesaison 2016.

Stadtwerke übernehmen Freibad

Nach der Erfolgsgeschichte der Stadtbusse wechselt nun auch das Emmendinger Freibad „Über der Elz“ zu den Stadtwerken. Die Übernahme bietet steuerliche Vorteile und wird die fällige Sanierung des Bades – mit Kosten von mindestens fünf Millionen Euro – ermöglichen.

Am Dienstag beschloss der Emmendinger Stadtrat mehrheitlich die Übertragung des Emmendinger Freibades „Über der Elz“ an die Stadtwerke Emmendingen. Die Übernahme durch die Stadtwerke wird die fällige Sanierung des denkmalgeschützten Bades – mit Kosten von mindestens fünf Millionen Euro – ermöglichen und bietet steuerliche Vorteile.

Im Gesellschaftervertrag war diese Möglichkeit bereits vorgesehen. Als Mehrheitseigner an den Stadtwerken möchte die Stadt Emmendingen nun, wie auch beim Stadtbusbetrieb, einen steuerlichen Querverbund nutzen und Verluste mit Gewinnen verrechnen. Der Steuervorteil beläuft sich, vor Sanierung, nach Angaben der Stadtverwaltung auf 78.000 Euro jährlich. 300.000 Euro im Jahr musste die Stadt bisher zuschießen um den Betrieb des Familienbades mit seinen schönen alten Bäumen und ausgedehnter Liegewiese aufrechtzuerhalten.

Mit Beginn der Freibadsaison am 9. Mai 2015 sind die Stadtwerke nun für das operative Geschäft zuständig. Der Stadtrat hat jedoch weiter die Möglichkeit, wie auch beim Stadtbusbetrieb, über die Gestaltung des Bades, Öffnungszeiten und Eintrittspreise zu entscheiden. Zum diesjährigen Saisonbeginn wurde bereits die Heizzentrale durch die Stadtwerke erneuert. Dort erwärmt nun ein mobiles Blockheizkraftwerk das Badewasser. Zusammen mit Absorbermatten „eines der ökologischsten Heizsysteme“, so Karl-Heinrich Jung, Geschäftsführer der Stadtwerke Emmendingen.

Die vollständige Sanierung soll nach der Badesaison 2016 starten. Bis dahin muss ein umfassendes Sanierungskonzept erarbeitet, vorgestellt und durch den Stadtrat beschlossen werden – selbstverständlich unter Einbindung der Bürger. Was auf jeden Fall bleiben soll, ist der leicht nostalgische Charakter des Bades.

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