Baubeginn der besonderen Art im Freibad über der Elz

Baubeginn der besonderen Art im Freibad über der Elz

Der offizielle Beginn der Bauarbeiten wurde am Montag im Freibad über der Elz eingeläutet. Statt eines Spatenstiches wurde symbolisch der Sprungturm „umgestürzt“.

Anstatt zu den Spaten zu greifen, versuchten am Montag die Emmendinger Stadträte, die Vertreter der Stadtwerke, Oberbürgermeister Stefan Schlatterer und die am Bau beteiligten Planer und Unternehmen, mit Hilfe eines starken Seils, den Sprungturm des Emmendinger Freibades umzureißen. Die ungewöhnliche Aktion des Bauherren – der Stadtwerke Emmendingen – läutete den offiziellen Baubeginn im Freibad über der Elz ein. Aus Sicherheitsgründen für alle Beteiligten und die Becken, die es in ihrer Form zu erhalten gilt, fiel der Turm jedoch nicht wirklich.

Gleich zu Beginn versicherte Stadtwerke-Chef Karl-Heinrich Jung: „Wir sind mit den Bauarbeiten voll im Zeitplan“. Sechs bis sieben Millionen Euro werden die Stadtwerke in den Umbau und in die Sanierung des Bades stecken. Eine Summe die für den Haushalt der Stadt Emmendingen nicht zu bewältigen gewesen wäre, wie Oberbürgermeister Stefan Schlatterer anmerkte.

Baubeginn der besonderen Art im Freibad über der Elz

Das 1938 eröffnete Bad war zuletzt 1985 saniert worden und erfreut sich bei der Bevölkerung großer Beliebtheit. Das hatten nicht zuletzt die Umfragen der Stadtwerke ergeben, die der großen Sanierung vorangegangen waren. Auch die 4,5 Millionen Besucher, die seit 1985 gezählt wurden, sprechen laut Schlatterer für „eine Riesenattraktion“ der Stadt, die in den Händen der Stadtwerke gut aufgehoben sei.

Spätestens im Juni 2018 wollen die Stadtwerke die ersten Badegäste im frisch sanierten Bad begrüßen. Bis dahin lässt sich der Baufortschritt über eine Webcam verfolgen.

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